Maja Rieder

*1979

Niederbipp

CH

Der Boden ist mit Papier abgedeckt. In der Diagonalen bleibt eine Passage für die BesucherInnen der Ausstellung. Die Passage trennt zwei dreieckige Felder, die bespielt werden und miteinander interagieren: Es gibt eine spielerische Arbeitsanlage von Maja Rieder sowie den Arbeitsplatz von Fritz Hauser. Sie besteht aus neun Kuben in drei unterschiedlichen Ausprägungen. Die Kuben sind Holzkonstruktionen, welche – entsprechend ihres Formats – mit drei unterschiedlichen Papieren umspannt werden. Zusätzlich gibt es drei Holzkuben, die als Gestelle fungieren. Die Kuben werden vor Ort bearbeitet, mit Papier umspannt, bemalt und neu zueinander gruppiert. Manche der Blätter werden im Verlauf der Ausstellung von den Kuben abgespannt und an die Wand gehängt. Anderes wird erst im Verlauf entwickelt und entschieden. Die Installation verändert sich daher im Lauf der Ausstellung, sie ist mehr Prozess denn finale Setzung.

Die umspannten Holzkuben sind jedoch auch Klangkörper und werden von Fritz Hauser auf verschiedene Weise während der Ausstellung zum Klingen gebracht. Die Klänge werden aufgenommen und zu einer Klangspur verarbeitet, die mehr und mehr den Dialog zu den (hängenden) Bildern sowie der ganzen Installation aufnehmen wird.

Die Arbeit beginnt daher am ersten Tag der Ausstellung und wird in unregelmässiger Folge über Wochen bis zu deren Ende fortgesetzt. Der Mal- und der Klangprozess werden parallel dazu dokumentiert


Lebt und arbeitet in Basel
2011 Master of fine Arts, FHNW Basel
2005 Studienaufenthalt an der Akademie der Bildenden Künste, Warschau
2003—2006 Bachelor of fine Arts, HGK Basel
1999—2002 Lehre als Goldschmiedin, Bern


maja-rieder.ch


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