Ausstellung
Rut Himmelsbach
Rut Himmelsbach (*1950 in Zug, lebt in Basel) bewegt sich unfestlegbar im Zwischenbereich fast aller Medien bildender Kunst, von der Photographie über die Malerei bis zur Objektkunst. Hierbei geht es ihr weniger um das Erforschen der diversen Medien, sondern um deren wechselseitige Vernetzung innerhalb meist mehrteiliger Arbeiten.
Das Zusammenführen unterschiedlichster Realitätsbereiche und –ebenen ist ihre Absicht. So zählen die einzelnen Elemente eines Werkes nur wenig, für sich betrachtet sind sie ohne grosse Bedeutung, worauf es ankommt, ist der Zusammenhang zwischen ihnen. (Matthias Haldemann) In der Ausstellung im Kunsthaus Baselland inszeniert die Künstlerin Fotografien hinter einer Bretterwand, die stellenweise von hinten beleuchtet wird. Erst beim genauen Hinsehen entdeckt man die Löcher im Bretterarrangement, die detaillierte Blicke auf die Fotografien freigeben. Einzelne Objektkonstellationen am Boden stellen andere ungeahnte Betrachtungsmöglichkeiten her, die oftmals durch Witz und Humor geprägt sind. Das Schnittzeichenmuster eines Mantels auf Papier wird mit einem verkleinerten Model aus Glas kontrastiert. Wie Wunsch und Realität stehen sich die beiden gegenüber und könnten auch als Sinnbild des Lebens gelesen werden. „Rut Himmelsbach bleibt wie eine Nomadin stets unterwegs mit den Dingen ihrer und unserer Welt, die sich unaufhaltsam fortbewegen, endloses Mitgehen und Suchen nach neuen, den Veränderungen angepassten Verbindungsmöglichkeiten erfordern, ohne dass ein richtungsbestimmtes Ziel dieses Sich-Orientierens auszumachen wäre.“ (Matthias Haldemann)




































