Ausstellung
Natalie Obert
Natalie Obert (*1981 in Villingen, lebt in Karlsruhe) interessiert sich für Räume und Materialien, in denen das menschliche Leben Spuren eingeschrieben hat. Das Zuhause, individuelle Räume und die öffentliche Architektur bilden dabei meist den Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Arbeit.
Durch die intensive Auseinandersetzung mit unseren Lebensräumen und die Transformation der verwendeten Materialien und Formen entstehen eigenständige Arbeiten (John Bock). Ihre speziell für den Aussenraum des Kunsthaus Baselland produzierte Arbeit nimmt auf die unmittelbar in der Umgebung gefundenen Materialien Bezug. Ein Maschendraht findet ebenso Einsatz wie Betonpfosten, die Kunsthaus Baselland von der benachbarten Betonfirma gekauft wurden, um die Absperrung zur Kantonsstrasse zu markieren. Ihre Arbeit präsentiert sich als collagierte Skulptur, die gleichzeitig an Architektur erinnert. Auch in der Arbeit „petite maison“, im Innenraum des Kunsthaus Baselland, wird Vertrautes mit Unbekanntem vermischt. Die Installation bestehend aus diversen Blumenkästen mit vertrockneten Pflanzen und einem Türschmuckarrangement entfaltet in ihrer fragmentarischen Zusammensetzung eine besondere Sinnlichkeit, die beim Betrachter Erinnerungen wachrufen. Den einzelnen Objekten und Gegenständen liegt scheinbar ein gemeinsamer, kultureller Erlebnishorizont zu Grunde, sie öffnen aber in ihrem neuen Arrangement auch ganz persönliche Erinnerungsräume.




































