Ausstellung
Edith Oderbolz
Edit Oderbolz (*1966 Stein am Rhein, lebt in Basel) setzt vordergründig das geometrische Formenvokabular und mathematisch klare Konzepte des Konstruktivismus fort, wie sie sich seit den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts in Russland, im Bauhaus oder bei de Stijl manifestierten.
Eine Glasscheibe ist dicht vor die Wand gesetzte, eine zweite lehnt lediglich an ihr. Beide bilden einen Winkel, unter dem sich ein Hohlraum bildet. Es entsteht eine Art Schaukasten, der von allen Seiten einsehbar ist und sowohl den Zwischenraum wie die dahinter liegende Wand präsentiert. Es entstehen reduzierte Arbeiten von grosser Präzision, mit Sinn für Harmonie und Proportion. Über diese formalen Bezüge hinausgehend füllt sie ihre gläsernen “Vitrinen” mit im bisherigen Zusammenhang fremd anmutenden Materialien und Objekten. (Sabine Mila Kunz)




































